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26.06.2019, 10:39 Uhr
Charlotte-Pfeffer-Schule – zusätzliche Erweiterung wird geplant

Derzeit finden schon Bauarbeiten auf dem Gelände statt, der Bestandsbau wird entkernt, teilweise abgerissen und durch einen Anbau ergänzt. Bereits jetzt ist allerdings klar, dass die Planungen aus dem Jahr 2008 nicht mehr den aktuellen (Kapazitäts-)Anforderungen von heute entsprechen.

Im Bezirk Mitte gibt es für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung nur einen Schulstandort, an dem die auftretenden Bedarfe zu decken sind. Es besteht die dringende Notwendigkeit, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, da andere Bezirke aufgrund steigender Bedarfe und fehlender Plätze keine Kinder aus dem Bezirk Mitte mehr aufnehmen können.

Der Bedarf an Schulplätzen für Kinder mit dem Förderschwerpunk geistige Entwicklung ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen und wird – nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Geburtenanstieg und der wachsenden Stadt – weiter anstiegen. Die Anzahl der Lernanfängerinnen und Lernanfänger, die auf Wunsch der Eltern und nach Empfehlung von Fachkräften aufgenommen wurden, hat sich in den vergangenen Jahren stark erhöht.

Im Schuljahr 2018/19 haben bereits 123 Kinder an dieser Schule gelernt, obwohl dieser Standort für eine Kapazität von 100 Plätzen ausgerichtet ist.

Das Bezirksamt hat daher auf meinen Vorschlag beschlossen, am Standort der Charlotte-Pfeffer-Schule (Berolinastraße 8, 10178 Berlin) zusätzlich einen Modularen Ergänzungsbau für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (gE-MEB) zu errichten und damit über die bisherigen Planungen hinaus weitere Schulplätze zu schaffen.

Durch Errichtung des Modularen Ergänzungsbaus für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung können bis zu 96 zusätzliche Schulplätze geschaffen werden. Zusätzlich sind spezifische Räume für den Förderzweck enthalten (u.a. Therapieräume, Teilungsraum mit Küchenzeile).

Aufgrund der standardisierter Bauweisen und Verfahren im Rahmen der Berliner Schulbau-Offensive lassen sich zusätzliche Schulplätze durch Modulare Ergänzungsbauten schneller errichten als über konventionelle Erweiterungsbauten. Die Finanzierung (und Umsetzung) der Maßnahme soll  durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie erfolgen. Die entsprechenden Kosten wurden durch diese bereits vorsorglich für die Investitionsplanung 2019-2024 angemeldet.

Derzeit ist noch unklar, wann mit dem Bau begonnen werden kann. Mit dem Beschluss des Bezirksamtes ist aber der erste Schritt für die notwendigen Planungen getan. Nun gilt es, mit den unterschiedlichen Fachämtern im Bezirk und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in die konkrete Abstimmung zu treten.

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